Project Description

Condair

Condair ist der weltweit führende Hersteller im Bereich der kommerziellen und industriellen Luftbefeuchtung und Verdunstungskühlung.

Kunde: Condair Group AG

Branche: Geräte- und Maschinenbau

Mitarbeiter: rund 700

Hauptsitz: Pfäffikon, Schweiz

Die Herausforderung

Herr Infanger erhielt den Auftrag, das Condair-Projektteam bei der bevorstehenden PLM-Evaluation, als externer Experte, zu unterstützen. Das Projekt wurde in Phasen gegliedert und jede davon wurde jeweils neu in Auftrag gegeben.

Analyse und Strategie

Die erste Phase beinhaltete die Erstellung einer fundierten Bestandsaufnahme des aktuellen Systemumfelds sowie die Ausarbeitung aller Anforderungen an die neue PLM-Lösung, in Bezug auf den Produktlebenszyklus sämtlicher Condair-Produkte.

Damit eine unabhängige Sicht auf das bestehende Umfeld und vor allem auf die Anforderungen von Condair möglich waren, folgte die Geschäftsleitung dem Rat von Herrn Infanger, Interviews mit den betroffenen Mitarbeitern der wichtigsten Abteilungen, durchzuführen. Dabei war es wichtig, dass nicht nur die Sicht des Mutterhauses in der Schweiz zu Wort kam, sondern auch der Entwicklungsstandort in Kanada und die Produktionsniederlassung in Deutschland.

Die neutral erhobenen Meinungen der Mitarbeiter ergaben für die Führung von Condair teilweise ein neues Verständnis und haben dazu beigetragen, nicht nur die funktionellen Anforderungen zu erheben, sondern auch organisatorische Mängel beziehungsweise „politische“ Probleme aufzudecken.

PLM-Konzept

Herr Infanger wurde nach Abschluss der ersten Phase mit der Ausarbeitung einer gesamtheitlichen, internationalen PLM-Strategie beauftragt. Das Konzept sollte zwingend die neu gewonnenen Erkenntnisse berücksichtigen und den Produktlebenszyklus, sämtlicher Produkte über alle Condair Unternehmen hinweg, vereinheitlichen.

Condair schlug mit dem neuen Konzept gleich zwei Fliegen mit einer Klappe: Das Verständnis für die neuen Prozesse brachte die verschiedenen Kulturen und Menschen näher zusammen und die neuen Systeme ermöglichten es, weltweit gleichzeitig, neue Produkte zu entwickeln.

System- und Partnerwahl

Herr Infanger kennt den internationalen CAD/PDM/PLM/ERP-Softwaremarkt und dessen Anbieter sehr gut. Er dokumentiert kontinuierlich sein Know-how und seine Erfahrungen auf dem Engineering Portal jeppa.com, welches er selbst gegründet hat. Das umfangreiche Softwarewissen ist unter anderem der Grund, warum auch Schleuniger Herrn Infanger den Auftrag erteilte, die PLM-System- und Partnerevaluation durchzuführen.

Die Sammlung der technischen Anforderungen und Dokumentation der aktuellen Systemumgebung waren das Fundament für die PLM-Ausschreibung. Die Anforderungen wurden nach Kernkompetenzen wie CAD-Datenmanagement, Artikelmanagement oder Zuliefermanagement etc. gegliedert. So behielten Schleuniger, aber auch die Systemanbieter, den Überblick in dem komplexen und umfangreichen Projekt.

Durch die Auswertung der verschiedenen Ausschreibungen reduzierte sich die Anzahl der möglichen Anbieter. So wurden nur noch wenige Softwareanbieter zur Präsentation ihrer Lösungen eingeladen, was wiederum Ressourcen und Kosten eingespart hat. Die Vorselektion durch den unabhängigen Experten, Herrn Infanger, hat wesentlich zur Kostenreduktion beigetragen.

Nachdem die Favoriten-Systeme und -Anbieter bekannt waren, sind Herr Infanger und Schleuniger als Einheit in die Vertragsverhandlungen eingestiegen. Herr Infanger kannte bereits schon von anderen Projekten Softwarekosten und auch den Spielraum, den die Anbieter beziehungsweise die Hersteller, hatten. Dadurch war der Kunde klar im Vorteil!

System- und Partnerwahl

In dieser Phase wurde Herr Infanger neu beauftragt die optimalste Systemlandschaft, mit dem am besten passenden Anbieter, zu evaluieren.

Durch die zuvor strukturierte Dokumentation der technischen Anforderungen, konnte Herr Infanger mit dem Kernteam auf das, in der Analysephase erworbene Wissen, direkt zurückgreifen und eins zu eins in die umfangreiche Ausschreibung übernehmen. PLMWorks verfügt über einen standardisierten Prozess, Pflichtenhefter und Ausschreibungen zu erstellen.

Durch die Auswertung sämtlicher Ausschreibungen erhielt Condair einen tiefen Einblick in das Know-how der einzelnen Anbieter beziehungsweise der verschiedenen Systeme. Außerdem konnte durch die Präsentation der Systeme und die Vorstellung der Favoriten-Anbieter die letzten, zu klärenden Fragen, beantwortet werden.

Condair profitierte stark bei den Vertragsverhandlungen vom Insiderwissen von Herrn Infanger, in Bezug auf die Preise und den Spielraum, den die verschiedenen Softwareanbieter und –Hersteller hatten.

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