PLM-Systemlandschaft konsolidieren und strukturell vereinfachen
Wenn parallele Systeme, Redundanzen und Abhängigkeiten Transparenz, Stabilität und Steuerbarkeit reduzieren.
Ausgangslage
Engineering-IT-Landschaften wachsen über Jahre: neue Systeme, Module, Sonderlösungen und Übergangskonstrukte bleiben bestehen. Jede Entscheidung ist einzeln erklärbar, das Gesamtsystem wird jedoch schwer beherrschbar. Die Folgen sind fragile Schnittstellen, steigende Kosten, geringe Transparenz und langsame Weiterentwicklung. Konsolidierung ist eine Führungsentscheidung, nicht nur ein IT-Projekt.
Typische Spannungsfelder im Unternehmen
Komplexität zeigt sich in klaren Mustern.
Ohne Vereinfachung sinkt Steuerbarkeit weiter.
Strukturelle Ursachen
Es fehlen Leitplanken für Systemrollen, Konsolidierungsprinzipien und eine konsequente Priorisierung. Übergangslösungen werden dauerhaft, Sonderfälle werden nicht zurückgebaut. Dadurch steigt Komplexität schleichend, bis sie strategisch relevant wird.
Welche Richtungsfragen geklärt werden müssen
Konsolidierung braucht klare Prinzipien und Entscheidungen.
Damit wird Vereinfachung planbar.
Vorgehenslogik
Die Konsolidierung folgt vier Schritten.
- 1Klärung von Zielbild und Kontext – Ziele, Prinzipien, Constraints definieren
- 2Analyse der bestehenden Struktur – Systemrollen, Abhängigkeiten, Kosten/Risiken erfassen
- 3Bewertung von Handlungsoptionen – Szenarien und Reduktionspfade vergleichen
- 4Entscheidungsgrundlage – Zielbild, Prioritäten und Umsetzungsfahrplan dokumentieren
Fokus ist Steuerbarkeit mit minimalem Übergangsrisiko.
Ergebnis und Nutzen
Systemlandschaft wird wieder beherrschbar und zukunftsfähig.
