ECAD

Softwarekategorie zur Entwicklung elektronischer Schaltungen und Leiterplatten.

Langform

Electronic Computer-Aided Design

Originalsprache

English

Definition

ECAD (Electronic Computer-Aided Design) bezeichnet Softwarelösungen zur Entwicklung elektronischer Schaltungen und Leiterplatten (PCB).

Einordnung

Im Elektronik- und Produktentwicklungs-Kontext werden ECAD-Systeme verwendet, um Schaltpläne zu erstellen, Leiterplattenlayouts zu entwickeln und elektronische Baugruppen zu definieren. Sie unterstützen Entwickler bei der Auswahl elektronischer Komponenten, der Definition elektrischer Verbindungen sowie der Erstellung von Fertigungsdaten für Leiterplatten. Typische ECAD-Systeme sind beispielsweise Altium Designer, Cadence oder Mentor Graphics. Die erzeugten Daten werden häufig mit PLM- oder PDM-Systemen integriert, um elektronische Produktdefinitionen systematisch zu verwalten.

Abgrenzung

ECAD ist von MCAD-Systemen zu unterscheiden. Während MCAD-Systeme für die mechanische Konstruktion von Bauteilen und Baugruppen eingesetzt werden, dienen ECAD-Systeme der Entwicklung elektronischer Schaltungen und Leiterplatten.

Kernfunktionen

  • Erstellung elektronischer Schaltpläne
  • Entwicklung von Leiterplattenlayouts
  • Verwaltung elektronischer Komponenten
  • Generierung von Fertigungsdaten für Leiterplatten
  • Integration mit PLM- und Datenmanagementsystemen

Verwandte Begriffe

PCB ·  PLM ·  E3.series ·  OrCAD ·  Zuken ·  Siemens EDA ·  Mentor Graphics ·  Cadence