MCAD

Softwarekategorie für die Entwicklung mechanischer Bauteile und Baugruppen.

Langform

Mechanical Computer-Aided Design

Originalsprache

English

Definition

MCAD (Mechanical Computer-Aided Design) bezeichnet CAD-Systeme, die zur Entwicklung mechanischer Bauteile, Baugruppen und technischer Produkte eingesetzt werden.

Einordnung

Im Engineering-Kontext werden MCAD-Systeme verwendet, um 3D-Modelle, Baugruppenstrukturen und technische Zeichnungen zu erstellen. Sie unterstützen Konstrukteure bei der Entwicklung mechanischer Komponenten sowie bei der Definition von Geometrie, Abmessungen und technischen Eigenschaften. Typische MCAD-Systeme sind beispielsweise CATIA, Siemens NX oder SolidWorks. Die erzeugten Daten werden häufig in PDM- oder PLM-Systemen verwaltet, um Produktstrukturen, Dokumente und Entwicklungsstände systematisch zu organisieren.

Abgrenzung

MCAD ist von ECAD-Systemen zu unterscheiden. Während MCAD-Systeme für mechanische Konstruktion eingesetzt werden, dienen ECAD-Systeme der Entwicklung elektronischer Schaltungen und Leiterplatten.

Kernfunktionen

  • Entwicklung mechanischer Bauteile
  • Erstellung von 3D-Modellen und Baugruppen
  • Generierung technischer Zeichnungen
  • Unterstützung der mechanischen Produktentwicklung
  • Integration mit PDM- und PLM-Systemen

Verwandte Begriffe

CAD ·  PLM ·  3D-Modell ·  CAD-Modell ·  CAD-Baugruppe