Systemintegration

Technische und organisatorische Integration verschiedener IT-Systeme zur gemeinsamen Nutzung von Daten und Prozessen.

Definition

Systemintegration bezeichnet die technische und organisatorische Verbindung verschiedener IT-Systeme, sodass diese Daten austauschen und gemeinsame Geschäftsprozesse unterstützen können.

Einordnung

Im industriellen Umfeld verbindet Systemintegration typischerweise Systeme wie PLM, ERP, MES oder CAD, damit Produktdaten, Stücklisten, Dokumente und Prozessinformationen systemübergreifend konsistent genutzt werden können. Dabei werden Schnittstellen, Integrationsplattformen oder Middleware eingesetzt, um Daten zu übertragen, zu transformieren und zu synchronisieren. Ziel der Systemintegration ist es, Informationsinseln zu vermeiden und durchgängige digitale Prozesse über mehrere Systeme hinweg zu ermöglichen.

Abgrenzung

Systemintegration ist von einzelnen Systemfunktionen zu unterscheiden. Während ein einzelnes System nur seine eigenen Daten und Prozesse verwaltet, sorgt Systemintegration dafür, dass mehrere Systeme miteinander verbunden sind und Informationen systemübergreifend genutzt werden können.

Kernfunktionen

  • Sicherstellung systemübergreifender Datenflüsse
  • Verbindung verschiedener IT-Systeme
  • Unterstützung durchgängiger Geschäftsprozesse
  • Synchronisation von Produkt- und Prozessdaten
  • Integration von PLM-, ERP- und Produktionssystemen