Auslaufsteuerung

Planung und Steuerung des kontrollierten Auslaufs eines Produkts.

Definition

Die Auslaufsteuerung bezeichnet die strukturierte Planung und Steuerung des Endes des Lebenszyklus eines Produkts.

Einordnung

Im Produktlebenszyklus- und PLM-Kontext umfasst die Auslaufsteuerung alle Maßnahmen, die erforderlich sind, um ein Produkt geordnet aus Produktion, Vertrieb und Service zu überführen. Dazu gehören beispielsweise die Einstellung der Serienproduktion, die Verwaltung verbleibender Lagerbestände, die Planung von Ersatzteilversorgung sowie die Information von Kunden und internen Organisationseinheiten. Ziel der Auslaufsteuerung ist es, den Übergang vom aktiven Produkt zur Abkündigung kontrolliert zu gestalten und Risiken für Produktion, Service und Kunden zu minimieren.

Abgrenzung

Sie ist vom allgemeinen Produktlebenszyklus zu unterscheiden. Während der Produktlebenszyklus alle Phasen eines Produkts von der Entwicklung bis zum Auslauf beschreibt, konzentriert sich die Auslaufsteuerung speziell auf die Planung und Umsetzung des Endes der Produktnutzung.

Kernfunktionen

  • Planung des Produkt-Auslaufs
  • Steuerung der Einstellung von Produktion und Vertrieb
  • Verwaltung verbleibender Bestände
  • Planung von Ersatzteilversorgung und Service
  • Integration in Produktlebenszyklus- und PLM-Prozesse

Verwandte Begriffe